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Vibram Five Fingers Speed Erfahrungsbericht: Mein erstes Jahr mit Barfuß-Zehenschuhen

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Vibram Five Fingers Speed

Vor aktuell etwas mehr als einem Jahr (genauer: Ende Juni 2012) habe ich angefangen, mit den Vibram Five Fingers Speed zu laufen – Zeit für ein kleines Fazit, auch um hoffentlich anderen eine Entscheidungshilfe und meine Erfahrungen mit auf den Weg zu geben. Ich fange also relativ weit vorne bei der Kaufentscheidung an, schweife dann etwas ab und erzähle von meiner Laufsituation und komme dann zu den ersten Schritten in den Vibram Zehenschuhen. Schließlich gibt es ein kleines Fast-Forward auf die Gegenwart. Okay, hier eine kleine Vorwegnahme für die Ungeduldigen: Ich würde die Vibram Five Fingers Speed als Laufschuhe jederzeit wieder kaufen, sie haben meine anderen Laufschuhe nahezu vollständig abgelöst.

Meine Entscheidung für Vibram Five Fingers Speed

Im Mai 2012 stand dank eines zweckgebundenen Geburtstagsgeschenkgutscheins fest, dass ein neues Paar Laufschuhe meine uralten Mizuno Wave Rider ablösen würde, in denen nach etlichen Jahren und Kilometern jeder Lauf wohl eher gesundheitsschädigend als förderlich war. Im Laufe der Recherchen im weiten Internet bin ich auf der Suche nach „normalen“ Laufschuhe schließlich auf die Vibram Five Fingers aufmerksam geworden. Sahen witzig aus, und darin sollte man laufen können? Der Speed-Abkömmling der Firma als expliziter Laufschuh schien damals noch relativ frisch zu sein, zumindest war in den vielen Foren und Kundenmeinungen noch nicht so viel zu diesem exakten Modell zu lesen. In Kreisen der Barfußläufer wurden allerdings die herkömmlichen Five Fingers als tolle Erfahrung und „kein-Weg-zurück-wenn-einmal-angehabt“-Schuhe gelobt.

Meine Ausgangssituation war folgende: Ich war jahrelang ohne Wettkampfabsichten recht regelmäßig neben dem Fußballspielen laufen gegangen und konnte durch die freie Zeiteinteilung während des Studiums (ach, wie schön war das…) den einen oder anderen längeren Lauf auf die Straße bringen. Allerdings war das Ganze natürlich höchst amateurhaft, wobei die Mizuno schon mit einer Laufbandanalyse angeschafft worden waren. Mittlerweile trackte ich auch die Workouts bei Endomondo und war für den 10km Leonardo-Campus-Run angemeldet. Die normale Laufstrecke lag so zwischen 8 und 12km, im Schnitt zwei bis drei Mal pro Woche. Also durchaus ganz ambitioniert. Mit anderen Laufstilen allerdings noch nie in Kontakt gekommen, Vorderfuß- oder Mittelfußlauf war mir vollkommen unbekannt.

Vor diesem Hintergrund erschien mir die Entscheidung für die Vibram Five Fingers als etwas riskant. Andererseits waren die Kosten mit denen herkömmlicher Laufschuhe identisch, und die positiven Stimmen waren so begeisternd, dass ich es ausprobieren wollte. Also: Ab in den Sportladen und die Vibram Five Fingers Speed in Schwarz in Größe 45 mitgenommen.

Vibram Five Fingers Speed: Größe, Gewicht und Anziehen

Passend zu den Schuhen mussten natürlich auch entsprechende Zehensocken her, schließlich muss jede Zehe einzeln in ihr Abteil 🙂 Nun ja, nach einigen Gehversuchen zeigte sich: In Größe 45 hat jeder Zeh vorne recht viel Luft. In normalen (Lauf-) Schuhen trage ich 45 2/3, in den Vibram Five Fingers Speed brauche ich eine 44. Zum Glück konnte ich die (wirklich wenig getragenen) Schuhe problemlos umtauschen.

Das auffälligste Merkmal (neben den einzelnen Zehen), das mich beim Kauf stark fasziniert hat, ist das geringe Gewicht der Five Fingers. Im Vergleich zu Standard-Laufschuhen mit dicker Sohle und Fersen-Dämpfung wiegen die Five Fingers quasi nix. Das macht sich auch in den Zeiten bemerkbar: Der fehlende Klotz am Bein verursacht ein ganz anderes Gefühl von Leichtigkeit, man hüpft geradezu dahin.

Für das erste Anziehen sollte ein wenig Zeit eingeplant werden. Ich habe für meine ersten Versuche bestimmt 10 Minuten gebraucht und kam mir unendlich dämlich dabei vor. Die Zehen waren bei mir allerdings so eng zusammenliegend, dass das Anziehen der Socken schon schwierig war. Danach die Zehen in die richtigen Abteile der Schuhe zu befördern bedurfte ebenfalls einer großen Portion Geduld. Aus heutiger Sicht kann ich sagen: Ruhe bewahren, das wird besser. Zum Einen, weil sich die Schuhe ein wenig weiten und anpassen, zum Anderen weil sich tatsächlich die Fußhaltung und die Zehenstellung so verändern, dass die Zehen besser in den Schuh passen.

Laufstil und die ersten Läufe

Weil ich vom Laufstil keine Ahnung hatte, habe ich mir zahllose Male dieses Video zum Vorderfußlauf angesehen und in Trockenübungen nachzustellen versucht:

Wenn ich mir das erneut ansehe, muss ich feststellen, dass mein Laufstil dem nach mittlerweile einem Jahr nicht besonders nahe kommt. Nun ja – für einen groben Grundgedanken im Vorderfußlaufen war das Video für mich auf jeden Fall hilfreich.

Durch die Foren war ich schon vorgewarnt, im Vorderfußlauf in den Five Fingers keine besonders großen ersten Läufe machen zu wollen. Und das vollkommen begründet: Bei meinem ersten (sehr langsamen) Lauf musste ich nach etwa einem (!) Kilometer das Laufen aufgeben und wieder nach Hause gehen. Die Waden brannten und machten recht schnell zu, klar. Das machte sich auch die nächsten Tage noch bemerkbar. Ich habe zu der Zeit gemischt – jede Woche ein Mini-Lauf mit den Vibram, um die Muskeln daran zu gewöhnen, und für die Ausdauer 1-2 Läufe in den Mizuno.

Bedeutet im Klartext: Die Umstellung braucht Zeit – viel Zeit. Ich kann das leider nicht mehr genau in Zeiträumen wiedergeben, aber ohne vorheriges Training der Waden vergehen durchaus einige Monate, bis fünf Kilometer am Stück in Vibram Five Fingers gelaufen werden können.

Das erste Laufgefühl war auf jeden Fall einzigartig. Die Fußsohle wurde ganz anders angeregt und durchblutet; Steine und Stöcke dringen zwar durch, verletzten aber dank der soliden Schuhsohle nicht den Fuß (übrigens hält die auch Scherben einigermaßen ab). Durch das fehlende Gewicht am Fuß entsteht Leichtigkeit.

Ein Jahr mit den Vibram Five Fingers Speed

Ein Jahr später, im August 2013, laufe ich fast nur noch mit den Five Fingers. Die anderen Laufschuhe, die ich noch besitze, sind seit einiger Zeit zuverlässige Quelle fieser Knieschmerzen (was wohl daran liegt, dass ich die Schuhe nicht gekauft, sondern übernommen habe, sie also vermutlich nicht zu mir passen). Meine Laufstrecke umfasst mittlerweile auch mit den Five Fingers etwa 11km, hier in der Kölner Innenstadt erst ein wenig Asphalt, die Schotterwege im Park danach führen manchmal zu unangenehmem Kontakt mit Steinen, dort nutze ich bevorzugt die Seitenränder mit Gras. Ab und zu beschweren sich die Waden noch über die Belastung, manchmal brennt der Fußballen. Alles nichts Schlimmes 🙂 Dafür nutze ich die Leichtigkeit der Schuhe und den Vorderfußlauf manchmal für kurze, wirklich schnelle Sprints, die Spaß machen (okay, nach meinen Maßstäben sind die Sprints schnell…)! Ob sich meine Haltung oder Ähnliches durch den veränderten Laufstil grundlegend verändert hat, vermag ich nicht zu sagen.

Würde ich die Vibram Five Fingers Speed weiterempfehlen? Absolut. Mir macht es immer größeren Spaß, darin zu laufen. Anscheinend gibt es nun auch ein Nachfolgemodell zu den Schuhen, die ich in Schwarz habe. Die aktuellen Varianten enthalten ein Türkisblau, sehen ansonsten allerdings sehr ähnlich aus. Preislich hat sich da wenig getan:


Ich würde mich freuen, wenn du mir hier in die Kommentare schreibst, wie dir der Bericht gefallen hat, ob du selbst mit Vibram Five Fingers oder anderen Barfuß-Schuhen unterwegs bist und welche Erfahrungen du gemacht hast. Danke!

Nachtrag: Das hier ist das aktuelle Modell der Mizuno Wave Rider Serie. Mit denen war ich sehr zufrieden, gute Dämpfung.

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10 Reaktionen zu “Vibram Five Fingers Speed Erfahrungsbericht: Mein erstes Jahr mit Barfuß-Zehenschuhen”

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  1. Marius

    Ich benutze auch solche Zehenschuhe und bin sehr zufrieden!
    Da ich sehr intensiv Kraftsport betreibe und ich teilweise im dreistelligen Kilo-Bereich Kniebeugen oder Kreuzheben machen sind meine Knie- und Fußgelenke stark belastet. Als ich normale Schuhe benutzt habe, habe ich Knieschmerzen bekommen und war teilweise an den Sehnen angeschlagen, eine Alternative ist die Übung Barfuß zu absolvieren, das wird im Fitnessstudio leider nicht gern gesehen, wie man sich vorstellen kann. Also versuchte ich Chucks mit möglichst dünner Sohle, um den Boden schon zu fühlen, der Halt in diesen ist leider mehr als bescheiden. Zehenschuhe sind hier ebenfalls die optimale Lösung!

  2. BassTii

    Hey Jan,
    ich habe dieses Jahr beim längsten Staffellauf der Welt, der Lauf-KulTour, als Radbegleiter mitgemacht und wollte jetzt nach der Tour auch mal anfangen zu laufen. Also habe ich mich mal ein wenig im Internet schlau gemacht und bin auch auf die Vibrams gestoßen. Habe auch nur positives gehört (besser für den ganzen Körper) und sie deshalb heute gekauft. Gleiches Modell wie du.
    Das auch aus einem ganz einfachen Grund – sie sehen meiner Meinung nach recht unauffällig aus. Und wenn ich jetzt anfange zu rennen (von 0), dann gleich richtig mit diesen Schuhen. Mal sehen, wie es mir auf den ersten Kilometern ergehen wird.
    Und vielleicht sieht man sich ja nächstes Jahr in Köln. Wir kommen bei euch durchgelaufen. http://www.lauf-kultour.de 😉

  3. Thomas

    Nachdem mit den Zehenschuhen die Belastung der Wadelmuskulatur und der Sehnen stärker als bei üblichen Schuhen ist würde mich interessieren, ob Ihr hier spezielle Übungen macht. Nachdem die meisten keine gesunden Füsse mehr haben (jeder trägt die Standard-Schuhe seit der Kindheit) könne der Nutzen der Zehenschuhe hier nur geringe Wirkung haben. Viel Barfusslaufen im Sommer ist absolut sinnvoll. Ergänzend die Zehenschuhe macht auch Sinn.

  4. Jan

    Thomas, spezielle Übungen habe ich nicht gemacht, nur sehr sehr sehr langsam mit der Gewöhnung an die Schuhe begonnen. Zu Beginn wirklich maximal 1 Kilometer pro Lauf. Und zur Frage des Nutzens: Erstaunlicherweise laufe ich nun barfuß auf dem Vorderfuß, obwohl ich im Alltag weiterhin normale Schuhe trage und die Vibram Five Fingers ausschließlich beim Laufen anhabe. Und im Winter bin ich immer arg lauffaul, daher waren es zuletzt nicht so viele Meter in Zehenschuhen 😉

  5. detlef

    Nach schwerer Lungentumor-OP Januar 2012 habe ich in der Reha zum ersten mal mit Training unter Pulskontrolle zu tun gehabt.
    Vorher bin ich vor über 30 Jahren in der Schulzeit mal gerne gelaufen.

    Ich habe bis jetzt immer den Marathon-Läufern einen Vogel gezeigt: „Die spinnen, die Läufer!“.

    In besagter Reha habe ich mich in vier Wochen auf dem Laufband von Schneckentempo bis zu 7,5 km/h Gehen über 20 Minuten gesteigert mit zeitweise bis zu 12 % Steigung. Ich war verblüfft, wie gut das ging.

    Ich hatte solche flachen Stroffturnschuhe an, wie wir früher zu DDR-Zeiten in der Schule im Sport anhatten, mit so einer flachen und dünnen Gummisohle. Inzwischen habe ich gelernt, dass die Dinger heute „Chunks“ genannt werden. 😉

    Nach gründlicher Recherche im weiten Netz habe ich mir eine Pulsuhr und ein paar Fife-Fingers „Bikila LS“ gekauft, nachdem ich mir in den Chunks Blasen gelaufen hatte.
    Und seitdem laufe ich in den Vibrams – ausschließlich.
    Mittlerweile habe ich mir noch ein Paar „Spyridon“ gekauft, weil die ein besseres Profil haben für Schnee und Eis… Aber auch die sind sehr gleitfreudig bei Kälte und winterlichen Bodenverhältnissen – das ist ein sehr mühseliges, aber gutes Koordinationstraining, aber eben auch arschgefährlich.

    Was die Frage „Laufen in Five-Fingers“ betrifft; meine Erfahrungen (ich bin jetzt bei ca. 10 Kilometern Strecke angekommen – Anfang 2014):
    – Wenn Du Anfänger bist und deine Füße keine längeren Lauferfahrungen haben, fang gleich bei Null mit den Five-Fingers an. Erfahrene Fachleute werden abraten, aber Dein Fuß ist soweiso nichts gewöhnt und muss Belastung von Grund auf lernen. Da ist es besser, gleich „richtig“ und nicht mit weich gepolsterten „Booten“ anzufangen und dann später eine Umstellungsqual zu erleiden.

    – Mach langsam und lass Dich nicht von (falschem/übetriebenem) Ehrgeiz antreiben! Du wirst, wie ich auch, ganz böses Achillessehnen-Aua bekommen und laborierst dann ein Jahr oder länger herum, bis Du wieder neu anfangen darfst!

    – Achte auf das, was Dir Dein Körper sagt und lass Dich nie (!) von Zeittabellen, Wettkampfterminen und eigenen Zielvorgaben hetzen – es dauert so lange, wie es dauert! Hab Geduld – die Erfolge lassen sich nicht mit der Brechstange herbeizwingen. Sie kommen von allein.

    – Bums nicht mit der Ferse auf – lauf auf den Ballen! Aber mit Fife-Fingers gewöhnst Du Dir das schnell ab. 😉

    – Lass Dich nicht von Anderen ins Bockshorn jagen. Deine Füße sind dafür gemacht, Dich zu transportieren – sie sind es nur nicht gewöhnt!

    Ich hatte ab so ca. September 2013 heftigst mit Ischias-Schmerzen zu tun und konnte kaum noch aufrecht gehen – also zum Arzt – Krankschreibung für 7 Wochen mit Physiotherapien, Scherztabletten und allem Drum und Dran. Dann leichte Besserung.
    Die Physiotherapeutin auf meine Frage, ob ich den nun langsam mal mit Joggen wieder anfangen könne: „Nein, auf gar keinen Fall – Joggen ist Gift für Ihren Rücken, für Ihre Gelenke! Gehen Sie lieber Schwimmen oder fahren Sie Rad.“

    Scheiß drauf, ich will aber Laufen!
    Also, langsam, gemütlich und je nach Schmerzsituation nur bis ein kleines Stück über leichtes Aua hinaus gelaufen – erster Lauf am 1.12.2013.
    Nun im Januar 2014 ist mein Rücken beinahe komplett schmerzfrei und ich bin inzwischen wieder bei ca. 10 km Laufstrecke angekommen. Mein derzeitiger Schmerzstatus ist besser als vor der Ischias-Attacke.
    So viel zum Thema Physiotherapeuten…

    Ich erwäge manchmal, als Abwechslung und Ergänzung mir ein Paar Mizuno EVO Levitas zu kaufen, aber auf der anderen Seite will ich meine Füße dazu bringen, die Arbeit zu tun, für die sie geschaffen wurden und da ist alles kontraproduktiv, was schon wieder zu schonend ist.

    Wichtig ist, den Füßen Pausen zu gönnen. ich habe mir für die Freizeit ein paar angenehme Sportschuhe gekauft, die leicht sind und dem Fuß ein bissel „Moosbett“ zur Erholung bieten. Das tut meiner Achillessehne gut und meine Erholungsphasen werden langsam kürzer.
    Ich hoffe, demnächst von 2 auf 3 Läufe die Woche gehen zu können.

    Ich werde dieses Jahr 50 und werde versuchen, meinen ersten Marathon zu schaffen. Mal sehen… 🙂

  6. Jan

    detlef, wow, danke für das Teilen deiner Erfahrungen – und natürlich guten Lauf weiterhin 🙂 Bin nach ein wenig Winterschlaf mittlerweile auch wieder sehr aktiv auf den Parkwegen unterwegs und bin vor allem froh über die Stress mindernde Wirkung des Laufens.

  7. Rüdiger

    Hallo Jan,

    deinen Erfahrungsbericht mit den Five Fingers fand ich sehr interessant. Ich bin auch gerade auf der Suche nach einem geeigneten Modell, kann aber den Herstelleraussagen wie „gestylte Oberfläche“ oder „revolutionäres Design“ keinen Informationsgehalt abringen.
    Es gibt auf der Herstellerseite allerdings auch keine Händlersuche und deswegen würde mich interessieren, wo ich die Vibrams in Köln mal in Augenschein nehmen könnte. Ich möchte nicht 5 Paar online bestellen und bezahlen und dann meinem Geld später nachlaufen.

    Liebe Grüße,

    Rüdiger

  8. Jan

    Hallo Rüdiger,

    danke für deinen Kommentar. Ich fürchte, ich kann dir da nicht viel weiterhelfen. Ich habe die Vibrams in Köln noch in keinem Sportgeschäft gesehen 🙁 Vielleicht suchst du dir einige kleinere Sportgeschäfte raus, die auf Laufsachen spezialisiert sind, und rufst einmal durch, bevor du hinfährst.

    Wenn du einige Läden findest, würde es mich freuen, wenn du sie hier als Tipp aufschreiben könntest, danke!

    Viele Grüße,
    Jan

  9. Bekky

    Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht 🙂
    Habe mir vor Kurzem Vibrams gekauft, heute beim Laufen probiert, aber kein Problem mit den Muskelkater in den Waden. Bei mir war es der linke Fußballen, der gemeckert hatte, weshalb ich den Lauf dann nach ca 3,5 km abgebrochen habe bevor sich eine Blase bilden konnte.
    Ich habe mir das Video angesehen und ich denke, ich werde die Übungen mal machen und die Zehenschuhe erstmal im Alltag einsetzen, um meine Füße daran zu gewöhnen.
    Vielleicht hast Du noch mehr Tipps? Der Bericht ist ja jetzt auch schon einige Monate alt 😉
    Im Internet findet man ja sehr viel zu dem Thema, auch dass man die Schuhe am Anfang nicht zu lange/zu oft tragen sollte. Aber ich will meine Füße ja daran gewöhnen?

    Da ich überhaupt keine Fehlstellungen oder Probleme mit Haltung usw habe, denke ich, dass die Schuhe wirklich für mich geeignet sind – oder ich für die Schuhe 😉

    Danke schonmal 🙂

    LG

  10. Jan
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    Hey Bekky,

    du musst mit den Vibrams auf jeden Fall auf Vorderfußlauf umstellen, also nicht von den Ballen abrollen, weil sie keine Dämpfung haben. Sonst geht das alles direkt in Knie und Rücken, soweit ich weiß. Und damit kamen die Wadenschmerzen zumindest bei mir schnell.

    Noch mehr Tipps? Hm. So bald wie möglich zum Joggen komplett die Vibrams nehmen, damit du schnell wieder auf längere Distanzen kommst. Und Zehensocken kaufen – die sind zwar teuer und halten auch nicht unendlich lange, machens aber meiner Meinung nach deutlich angenehmer. Ich hab mittlerweile fünf Paar von den Socken von Vibram erstanden:

    Ansonsten wünsch ich dir nur viel Spaß 🙂 Seit Kurzem laufe ich auch mit den Schuhen in einem Outdoorpark über Drahtseil und Slackline, das geht auch gut.

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