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a day off

Sonntag, 27. April 2008 - 22:55 Uhr

Heute gab es einen schönen Einschub in den ganzen Alltagstrott – die Kommunion meiner Cousine und das damit verbundene Familientreffen. Die Schönheit wird noch gesteigert, dass man alle Probleme des Alltags auch einfach zuhause und einen Tag komplett die Seele baumeln lässt (und daduch u.U. auch mal Hinweise auf Mobiltelefonen übersieht…).

Dabei begann der Tag schon in der Nacht beschissen… wir übernachteten nämlich in Schlafsäcken bereits am Zielort, um heut früh nicht Auto fahren zu müssen. Das hatte zur Folge, dass ich etwa um halb Fünf (!) aufwachte und dank gewisser Schlafgeräusche auch nicht mehr einschlafen konnte. Um Fünf (nach einigen Gedanken an besonders schmerzhafte Anti-Schnarcher-Aktionen) watschelte ich denn also durchs Haus – nur um im Flur überraschenderweise die besagte befeierte Cousine zu treffen, deren Wecker wohl schon um Vier geläutet hatte (“Spielkinder” charakterisiert die Täter hier recht gut). Nach einem kurzen Dialog von einschläferndem Tiefgang ging’s zurück ins Schlafgemach und völlig entnervt auch endlich wieder ins Reich der Träume.

Zwei Stunden später folgte das wirkliche Aufstehen, begleitet von seltsam klingenden Instrumenten und auf mir herumhüpfenden Cousins – was kann es Schöneres geben? Ich glaub solche Augenringe sind sonst nur nach exzessiv durchzechten Nächten zustande gekommen… anyway. Irgendwann war dann der Gottesdienst, bei dem lustigerweise sogar Standard-Publikumsantworten wie “Und mit deinem Geiste” und das nun wirklich jedem bekannte “Vater Unser” im Programmheftchen standen. Erneut war das unglaublich poppige Ende von “Laudato si…” mein absolutes Highlight des Gottesdienstes, der dann auch bald wieder vorbei war.

So, weil die Berichterstattung in chronologischer Reihenfolge irgendwie doch nicht so spannend ist, noch ein paar random facts of kindness: Bei Familientreffen wird ne Menge Sweet Small Talk betrieben, um bloß nicht an die wirklich wichtigen (und meistens arg stressigen) Themen des Lebens zu gelangen. Außerdem stehen irgendwann alle Männer und Kinder (auch in Personalunion) auf dem Rasen und beschäftigen sich auf irgendeine Art mit einem Ball. Meist ähnelt diese Beschäftigung Rugby. Feine Hose, feines Hemd? Egal, grün wird’s immer! Ne Hängematte ist so unglaublich entspannend, dass die ungefähre Zeit bis zum Einschlafen bei einer Temperatur über 20° in den Sekundenbereich konvergiert.


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2 Reaktionen zu “a day off”

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  1. Franzi

    Boah das hört sich ja wundervoll an. was die hüpfenden cousins angeht: standard. kinder sind eben noch so voller energie und denken augenringe sind ne süßigkeit, die es für 5 pfennig am kiosk gibt. ansonsten, ein hoch auf “laduato si…”, wie viele strophen sinds denn geworden? Alle neun?

  2. Jan

    Äh puh wenn ich des noch wüsste… glaube aber zwei. Die Begeisterung über den letzten halben Satz hat alle sonstigen Erinnerungen überschrieben…. Mit dem Wetter haben wir tatsächlich arg Glück gehabt, heut ists ja grauenhaft.

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