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Vapiano an und zu Münster

Dienstag, 26. Juni 2007 - 20:31 Uhr

Man man man, bin ich busy… ganz vergessen, hier einen kleinen Erlebnisbericht zum Besuch im Vapiano (zu finden in der Königsstraße) zu schreibseln…

Alles in allem ein netter Laden, dieses 20. Vapiano. Beim Betreten machte er auf mich einen guten Eindruck, die Einrichtung ist sowohl im Allgemeinen wie im Detail sehr nett – der Raum ist hoch, das Mobilar stylisch, auf den Tischen stehen Basilikum und Thymian als Gewürz und Deko gleichzeitig. Das hat auf jeden Fall was. Nach ein paar Minuten fallen einem im vollbesetzten Raum allerdings die Ohren ab, da die Betonwände nichts schlucken und die Größe des Raumes hier zum Nachteil wird. Aber dafür kann man sich ja im Sonnenschein draußen hinsetzen könnte man sich ja draußen hinsetzen, wenn es nicht dauernd regnen würde.

Das Bestellsystem ist so innovativ wie cool: Beim Reinkommen bekommt jeder Gast ne Chipkarte, auf die werden die Speisen gebucht, die man sich an einer Schnellrestaurant-ähnlichen Theke bestellt und von dort mitnimmt. Bei “schnell” zubereiteten Gerichten wie Nudeln, Antipasti und Salaten bekommt man das Essen nach einer kurzen Wartezeit direkt mit auf den Weg gegeben; bestellt man aber eine Pizza, erhält man stattdessen erstmal einen Sender, den man mit zum Tisch nimmt und darauf wartet, dass er wild blinkt und vibriert und damit “Essen ist fertig!!” signalisiert.

Die Pizza ist soweit okay, der Nachteil ist nur, dass der Lappen von ca. hundert Metern Durchmesser dank seiner geringen Höhe (Teig: 1-2 mm) leider verdammt schnell auskühlt. Wer mein Esstempo kennt, weiß, dass das sonst eher selten vorkommt ;-)

Beim Rausgehen darf man dann den auf der Karte gespeicherten Obulus entrichten und muss sich keine Gedanken über Trinkgeld machen – es gibt ja keine Bedienung. Nur relativ unfreundliche Menschen, die fragen, ob man fertig sei und einem dann schlecht gelaunt und laut das Tablett unter den Fingern wegziehen. Bei Verlust der Karte wird übrigens die Höchstsumme von 50 Euro fällig. Aber das kennt man ja mittlerweile aus diversen Locations.

Jop, das war’s.

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2 Reaktionen zu “Vapiano an und zu Münster”

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  1. Franzi

    Ich kenne das Vapiano und finde, dass es hier ein wenig zu schlecht wegkommt. Also es ist ein sehr innovatives Konzept, leckeres Essen und eigentlich sogar recht preiswert. Alles in allem also genau das richtige für Studenten. Und für einen, der sonst nur TK-Pizza kennt bestimmt eine nette Abwechselung :-)

  2. Jan

    Mh, preiswert? 5,50 Euro für ne Margherita zahlt man sonst auch nur in München ;-) Ne, stimmt schon, für nen Restaurant, das auch was her macht, schon recht günstig. Und so negativ war’s net gemeint, es gefällt mir doch.

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    Hey, hier bloggt Jan Papenbrock. Ich lebe in Köln und arbeite als Webentwickler für Grünspar in Münster. Mich interessieren (in loser Reihenfolge) Ruby & Rails, Online Marketing, der Raspberry Pi, der BVB und some other things.

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