Der Polizeistaat und die Macht der Politik
Freitag, 19. Oktober 2007 - 21:59 Uhr
Nach einer Woche Studium und dementsprechend häufigen Fahrrad-Fahrten in die Münsteraner Innenstadt ist klar: Die Polizei ist überall. Oder zumindest präsenter als vorher. Bei uns geht das Gerücht um, dass es 60 neue Polizeibeamte sind, die die Sicherheit im Straßenverkehr gewährleisten sollen. Besonders Radfahrer wie du und ich sind an den häufigen Unfällen beteiligt oder sogar Ursache derselben. “Ein Grund dafür sei, dass das Fahrrad noch immer eher als Spielzeug, denn als Verkehrsmittel wahrgenommen werde, sagt der Leiter der Verkehrsdirektion, Udo Weiss.” (MZ, 11. Oktober 2007 (ja, die ist ne Woche alt…)). Äh, ja. Wenn’s denn hilft…
Einem (ebenfalls letztwöchigen) Aufruf von Ehrensenfs Mark (mit K) folgend partizipiere ich nun beim Browserspiel Power of Politics (PoP) und unterstütze die Ehrensenf-Partei bei ihrem Versuch, Mark zur Weltherrschaft zu verhelfen. Da es die aber in PoP nicht gibt, geben wir uns auch mit der Kanzlerschaft zufrieden. Bei Power of Politics versucht man mit einem eigenes erstellten Politiker Wählerstimmen zu gewinnen, indem man sich in bestimmten Fachgebieten weiterbildet und politische Gegner in Diskussionen niederringt.
Nun hat die Ehrensenf-Partei nach gut zwei Wochen mehr Mitglieder als alle bisher in PoP vertretenen Parteien – und wie sollte es anders sein, weinen einige davon herum, denn wo Macht von den einen gewonnen wird, geht auch Macht für die anderen verloren. Schon ne lustige Sache, dieses Spiel, ich kann des Mitspielen nur empfehlen (und kommt in den Bezirk Münster Ost und unterstützt mich!
)
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Hey, hier bloggt Jan Papenbrock. Er studiert Wirtschaftsinformatik an der Uni Münster. Nebenbei erstellt er Webseiten und interessiert sich für SEO.
Der Ehrensenf-Aufruf hat aber schon was von einer feindlichen Übernahme
Nichts verbessert das subjektive Sicherheitsgefühl älterer Mitbürger mehr, als wenn die dreisten Jungspunde, die mit ihrem Fahrrad durch die Fußgängerzone rasen, mal von der Polizei ein paar hinter die Löffel bekommen!